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Andreas Petersen: „Die Moskauer. Wie das Stalintrauma die DDR prägte“ - Buchvorstellung und Gespräch

Datum:03.11.2019
20:00

Achtung! Geänderter Veranstaltungs-Tag!

Im Literatur-Salon | Schönfließer Str. 21

Der Historiker und Publizist Andreas Petersen erkundet in seinem 2019 erschienenen Buch „Die Moskauer. Wie das Stalintrauma die DDR prägte“ das Trauma der Gründergeneration um Pieck und Ulbricht. Sie hatten in Moskau die Jahre des Terrors erlebt, in denen Stalin mehr Spitzenkader der KPD ermorden ließ als Hitler. Angst und Verrat wurden für die Exilanten aus Deutschland zur schrecklichen Normalität.
Ab 1945 übernahmen die zurückgekehrten »Moskauer« die Führung in der sowjetisch besetzten Zone. Die ersten Jahre waren Stalin-Jahre, Zweifel und Fragen waren in der neu gegründeten SED nicht erwünscht. Die »Moskauer« hätten sich sonst der eigenen Verstrickung stellen müssen. Denn jeder von ihnen hatte jemanden denunziert, um sich selbst zu retten, und jeder wusste es vom Anderen. Ein Mantel des Schweigens legte sich über den neuen Staat.


Mit den Veranstaltungen im Literatursalon Ekke Maaß erinnern wir an die „Galerie“ der Umweltbibliothek, die ein Café-Salon für ausgegrenzte Schriftsteller, Filme- und Liedermacher in den Räumen der Zionskirchengemeinde war.


Eintritt frei.
Wegen der begrenzten Platzzahl im Salon ist aber eine Anmeldung erforderlich:
Bitte per E-Mail an: post@grenzfaelle2019.de



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Wenn nichts anderes angegeben, finden die Veranstaltungen in der Zionskirche statt.