Veranstaltungen


„Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“ Eine Collage aus Texten, Szenen und Film von und mit Marion Brasch und Andreas Keller

Datum:14.09.2019
19:00

Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin - das ist die letzte Zeile eines der bekanntesten Gedichte von Thomas Brasch. Und es ist eine Schlüsselzeile für den Schriftsteller, Dramatiker und Filmemacher, von dem der Theatermann Claus Peymann sagte, sein Leben sei ein «wüster Roman» gewesen, «ein Roman über Ost und West».

Geboren im englischen Exil der jüdisch-kommunistischen Eltern, aufgewachsen und renitent geworden in der DDR, die er 1976 verließ, um auch in der BRD nie anzukommen, und erst recht nicht im vereinten Deutschland. In seinen Gedichten, Theaterstücken und Filmen konfrontiert er scharfsinnig, kraftvoll und originell gesellschaftliche Widersprüche in einer Dringlichkeit, die aktueller ist denn je.

In ihrem Debütroman „Ab jetzt ist Ruhe“ erzählt Marion Brasch die Geschichte ihrer Familie. Jetzt rückt sie ihren großen Bruder Thomas in den Mittelpunkt. Wonach hat er sich gesehnt und woran gerieben? Was trieb ihn weg von seiner Familie und schließlich aus seinem Land?

In einer einer Collage aus Text, Szenen und Film hat sie diese Fragen zu einer Geschichte verwoben, die sie gemeinsam mit Andreas Keller vom Schauspiel Leipzig auf die Bühne der Zionskirche bringt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Um Spenden wird gebeten.



Zurück zur Übersicht



Wenn nichts anderes angegeben, finden die Veranstaltungen in der Zionskirche statt.

Weitere Veranstaltungen werden hier in Kürze bekannt gegeben.