Veranstaltungen


Giwi Margwelaschwili – Ein Grenzgänger in Real- und Buchwelten Literatur-Gespräch

Datum:03.11.2019
20:00

Im Literatur-Salon | Schönfließer Str. 21
Giwi Margwelaschwili wurde 1927 in Berlin als Sohn eines georgischen Intellektuellen geboren, der nach der Besetzung Beorgiens durch die Rote Armee 1921 nach Deutschland fliehen musste.
Nach dem Krieg lebte die Familie in West-Berlin. Ende Februar 1946 aber wurden Giwi und sein Vater vom sowjetischen Geheimdienst NKWD nach Ost-Berlin gelockt, verhaftet und schließlich in das sowjetische Speziallager Sachsenhausen gebracht. Während der Vater nach Tiflis verschleppt und dort nach acht Monaten Vernehmungen und Folter als angeblicher Verräter erschossen wurde, konnte Giwi das Lager nach 18 Monaten verlassen. Es wurde ihm jedoch nicht erlaubt, nach West-Berlin zurückzukehren. Er musste sich in Tiflis ansiedeln und durfte erst 1969 zum ersten Mal wieder nach Berlin reisen. 1990 bis 2011 lebte Margwelaschwili wieder in Berlin und gehörte zur Maler- und Dichterszene im Prenzlauer Berg. 2011 kehrte er wieder nach Tiflis zurück.
Über das Leben dieses Grenzgängers kommt Ekke Maaß mit dem Verleger Jörg Sundermeier ins Gespräch.


Mit den Veranstaltungen im Literatursalon Ekke Maaß erinnern wir an die „Galerie“ der Umweltbibliothek, die ein Café-Salon für ausgegrenzte Schriftsteller, Filme- und Liedermacher in den Räumen der Zionskirchengemeinde war.


Eintritt frei.
Wegen der begrenzten Platzzahl im Salon ist aber eine Anmeldung erforderlich:
Bitte per E-Mail an: post@grenzfaelle2019.de



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Wenn nichts anderes angegeben, finden die Veranstaltungen in der Zionskirche statt.

Weitere Veranstaltungen werden hier in Kürze bekannt gegeben.